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Nahrung:
Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung ist für das Kaninchen sehr wichtig. Füttern sie es regelmäßig morgens und abends. Achten sie darauf, dass es immer frisches Heu und Trinkwasser zu seiner Verfügung hat.
Die Verdauung des Kaninchens:
Kaninchen haben einen dünnwandigen Magen und einen langen Darm, der keine Peristaltik aufweist. Die Verdauung von Kaninchen funktioniert daher nur, wenn das Tier ständig frisst und dabei viel Rohfaser aufnimmt. Dieses faserreiche Futter wird in ihrem extrem großen Blinddarm verdaut. Die Mahlzeiten müssen über den ganzen Tag verteilt werden, nach dem Prinzip: oben rein, unten raus.
Kaninchen sind in der Lage, nahezu alle Nährstoffe, die sie brauchen, aus dem Heu zu bekommen, Vitamine synthetisieren sie in ihrem Blinddarm und nehmen diese mit dem sogenannten Blinddarmkot wieder auf. Sie können somit Vitamin C speichern
Allgemeine Fütterungsregeln:
- Regelmäßig füttern.
- Immer abwechslungsreiches Futter.
- Heu und Trinkwasser müssen immer vorhanden sein.
- Zweige zum Abnutzen der Nagezähne sollten nicht fehlen.
- Grün- und Saftfutter nur frisch und sauber verfüttern.
- Grün- und Saftnahrung aus dem Supermarkt gut abwaschen.
- Mit Pestiziden behandeltes Futter nicht füttern.
- Kein nasses Futter verfüttern.
- Futterreste spätestens am nächsten Morgen entfernen.
- Nie schimmliges, welkes, stark mit Schadstoffen belastetes, oder verschmutztes Futter geben.
 Schokolade, Kekse und Kuchen sind für Kaninchen absolut verboten!
Die Nahrungspyramide:

Menüplan:
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Täglich
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Heu und Wasser soll immer vorhanden sein!!!
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Morgens
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Strukturmüsli oder etwas Pellets oder getrocknete Gemüse - Pflanzen
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Abends
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Frisch Futter (Gras, Gemüse, Obst)
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Wöchentlich
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Äste zum nagen, Kräuter
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Zwischendurch
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Obst (als Leckerlie)
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Ein sehr gutes Strukturmüsli ist das Nösenberger Futter, das ich selbst auch meinen Tieren verfüttere! Mehr über dieses Futter könnt ihr unter “Unsere Pflege & Fütterung” lesen!
 An warmen Tagen (Sommer) empfiehlt sich energiearme Kost, im Winter bei Außenhaltung ist genau das Gegenteil nötig. Die Tiere brauchen dann reichhaltigere Kost.
Heu - Die Hauptnahrung:
Heu ist die Hauptmahlzeit für das Kaninchen und muss ihm immer zur Verfügung gestellt sein. Es enthält wichtige Nährstoffe, die für die Verdauung sehr wichtig sind. Außerdem macht das Heu nicht dick und man dem Kaninchen ohne schlechtes Gewissen so viel Heu anbieten wie es benötigt. Wichtig: Die Raufe muss immer mit frischem Heu gefüllt sein!
Achte beim Kauf von Heu auf folgende Qualitätsmerkmale:
- Das Heu sollte Kräuter und verschiedene Gräser mit Blättern und Blüten enthalten.
- Das Heu darf nicht staubig sein, sollte gut strukturiert sein (so werden die Zähne gut abgenutzt).
- Das Heu sollte nicht gelblich sondern schön grün sein.
- Es sollte angenehm riechen.
- Das Heu soll nicht von chemisch behandelten Wiesen stammt.
 Beschmutztes Heu auf dem Käfigboden muss unbedingt entfernen werden, denn sonst können Krankheitserreger entstehen. Altes Heu sollte regelmäßig aus der Heuraufe entfernt werden.
Grün- und Saftnahrung:
Auch in der freien Wildbahn ernähren sich Kaninchen hauptsächlich von frischen Gräsern, Kräutern und Blättern. Deshalb sollten Kaninchen auch bei der Haltung als Haustier frisches Grünzeug bekommen. Diese Nahrung enthält außerdem wichtige Nährstoffe und Vitamine. Wer abwechslungsreiche Kost bietet, kann auf die Fütterung von Trockenfutter komplett verzichten.
 Nicht alle Kaninchen vertragen das gleiche Grünfutter! Sollte ein Durchfall auftreten, muss dieses sofort abgesetzt werden.
Hier eine Zusammenstellung die man füttern kann
 Vieles davon lässt sich auch getrocknet verfüttern, wie beispielsweise versch. Kräuter, die Blätter eines Obstbaumes, Brennesselblätter oder Apfelscheiben.
Trockenfutter:
Frisches Heu, Obst und Gemüse, sowie beispielsweise getrocknete Blätter reichen durchaus für eine gesunde Ernährung. Oft wirkt sich zu viel (schlechtes) Trockenfutter bei den Tieren negativ auf die Gesundheit aus und macht schnell dick.
Stärke und zuckerhaltiges Futter (oft auch in Drops, Knabberstangen, usw. enthalten) senkt beim Kaninchen den PH-Wert der Darmflora und führt bei übermäßigen Verzehr über einen längeren Zeitraum sogar zu einer Schädigung des Darms. In vielen Trockenfuttervarianten ist außerdem Getreide enthalten, das sehr schnell dick macht. Auch wenn man kein Getreide im Futter erkennen kann, kann trotzdem gemahlenes Getreide enthalten sein!
Bei einer normalen Futtermischung wäre außerdem anzumerken, dass viele Kaninchen am liebsten die dickmachenden und ungesunden Sachen aus dem Napf fressen und Gesundes liegen lassen.
Auch Zahnprobleme können eine Folge ungesunder Ernährung sein. Grund dafür sind unter anderem folgende Zutaten, die auf den Futterpackungen der Zoofachgeschäfte nachzulesen sind: Zutaten: Zucker (5%), Getreide (13%) ...
Möchtest du bei der Ernährung deines Kaninchens auf gutes Futter achten, empfehlen wir dir das Strukturmüsli von "Nösenberger". Dieses wird auch im Teddyzwergenclub Deutschland empfohlen. Das Futter ist auch ein idealer Start für Babys. Da es teuer ist verwendes es viele Züchter aber jedoch nur für Jungtiere. Aber es ist ein Spitzenfutter auch für Erwachsene Tiere
 Solltest Du mal dein Trockenfutter mal wechseln dann denke daran das die Umstellung langsam beginnen soll!
Knabberäste:
Kaninchen nagen sehr gerne an frischen Zweigen. Dies ist sehr wichtig damit die Abnutzung der ständig nachwachsenden Zähne gewährleistet ist. Achte das die Äste nicht von gespritzten Bäumen stammen. Gewisse Knabberleckerein aus der Tierhandlung sind nicht so gut wie es auf der Verpackung steht. Hier eine Zusammenstellung die man füttern kann
 Alte (harte) Semmeln od Brot sind als Abnutzung der Zähne nicht geeignet, da sich dieses beim fressen von Speichel aufweicht!
Kräuter:
.Mit vielen Kräutern kann man einige kleinere Gesundheitsstörungen ganz natürlich lindern oder sogar beheben. Achtung: Sollte das Tier krank sein nicht selber rum doktorn, sondern einen Tierarzt aufsuchen!
B D E F G H J K L M O P R S T V W Z
- Basilikum - appetitanregend, krampflösend, beruhigend
- Birkenblätter - harntreibend, entwässernd und entgiftend. Birkenblätter regen den Stoffwechsel an
- Borretsch - fiebersenkend und gegen Husten, Ekzemen und Hautausschlag.
- Brennessel - harntreibend, blutreinigend, entschlackend und verdauungsfördernd.
Brennessel regen den Stoffwechsel an, stärkt das Immunsystem und fördert die Blutbildung
- Brombeerblätter - beruhigend, schleimlösend und blutreinigend. Auch bei leichtem Durchfall.

- Dill - appetitanregend, milchbildend, krampflösend, verdauungsfördernd und nervenberuhigend.
Dill wirkt bei Verdauungsproblemen, Koliken und Blähungen und stärkt das Immunsystem
- Estragon - harntreibend, appetitanregend, entblähend und verdauungsfördernd
- Frauenmantel - beruhigend, entzündungshemmend, blutreinigend, blutstillend und wundheilend
- Fichtensprossen - entzündungshemmend, schleimlösend und keimtötend.

- Gänseblümchen - stoffwechselanregend, schmerzlösend, krampflösend, appetitfördernd und blutreinigend.
- Geißraute - milchbildend
- Gurkenkraut -fiebersenkend und hilft auch bei Husten, Ekzemen und Hautausschlag.

- Hibiskus - leicht abführend, krampflösend, harntreibend, galletreibend, blutdrucksenkend,
entzündungshemmend und antibakteriell.
- Himbeerblätter - beruhigend, schleimlösend, blutreinigend und gebärmutterstärkend (ideal in der Trächtigkeit).
- Hirtentäschelkraut - wehenfördernd (nicht an trächtige Häsinnen verfüttert)
- Hopfenblüten - beruhigend und appetitanregend.

- Huflattich - entzündungshemmend. (nur gering füttern da es zu Leberschäden führen könnte)n
- Johanniskraut - appetitanregend, kreislaufstabilisierend und hilft bei Unruhe und Nervosität.
Johanniskrautöl wirkt desinfizierend, schmerzstillend, gewebebildend und wundheilend. 
- Kamillenblüten - verdauungsfördernd, entzündungshemmend, entblähend, entkrampfend,
krampflindernd und wundheilend.
- Kerbel - blutreinigend, entwässernd und stärkt den Magen
- Klee - ist aufgasend, deshalb nur in kleinen Mengen verfüttern.(nicht in der Blütezeit verfüttern).
- Knoblauch - antibiotisch, entblähend und entspannend. (nur ganz wenig verfüttern)
- Kornblumenblüten - harntreibend und gegen leichte Magen-/Darmprobleme
- Koriander - entblähend, appetitfördernd, entkrampfend und gegen leichten Durchfall
- Kresse - appetitanregend und blutreinigend. (nur ganz wenig verfüttern).

- Liebstöckel - verdauungsfördernd und wehenfördernd. (Nicht an trächtige Häsin verfüttern)
- Lindenblätter - stark harntreibend. (nur ganz wenig verfüttern)
- Löwenzahn - blutreinigend, harntreibend, appetitanregend, milchbildend, entschlackend und regt den Stoffwechsel an.
- Luzerne - entwässernd (hohen Kalziumgehalt ,daher nur ganz wenig verfüttern).

- Majoran - entkrampfend und harntreibend
- Malve - reizlindernd bei Husten oder Entzündungen im Maul
- Mariendistel - leberreinigend, verdauungsregulierend und entgiftend. (Rohfaserlieferant)
- Melisse - beruhigend, krampflösend, verdauungsfördernd, bakterienhemmend, pilzhemmend und schmerzstillend.
- Minze - appetitanregend, keimtötend, verdauungsfördernd, krampflösend, schmerzstillend, entzündungshemmend,
schleimlösend, desinfizierend, abstillend und durchblutungsfördernd. [Nicht an trächtige / säugende Häsinnen verfüttern). 
- Oregano - verdauungsfördernd und bei Erkrankungen der Atemwege
- Petersilie - harntreibend, appetitanregend, krampflösend und wehenfördernd.
(hohen Kalziumgehalts nur ganz wenig verfüttern,nicht an trächtige Häsinnen verfüttern)
- Pfefferminze - appetitanregend, keimtötend, verdauungsfördernd, krampflösend, schmerzstillend,
entzündungshemmend, schleimlösend, desinfizierend, abstillend und durchblutungsfördernd. (Nicht an trächtige / säugende Häsinnen verfüttern) 
- Ringelblumenblüten - entzündungshemmend, appetitanregend, blutreinigend und krampflösend
- Rosenblätter/-knospen - blutreinigend, durchfallhemmend und stärkt das Herz-/Kreislaufsystem
- Rosmarin - appetitfördernd, verdauungsfördernd und stärkt den Kreislauf
- Rotklee/-blüten - entzündungshemmend bei Schleimhautentzündungen und aufgasend (nur ganz wenig verfüttern).
Während der Blütezeit nicht verfüttern , da Blausäure abgegeben wird. 
- Salbei - entzündungshemmend, desinfizierend, durchfallhemmend, keimtötend, verdauungsfördernd und abstillend.
[Nicht an trächtige / säugende Häsinnen verfüttern).
- Sauerampfer - verdauungsfördernd, fiebersenkend und blutbildend.
(Wegen Oxalsäuregehalts nur ganz wenig verfüttern).
- Schafgarbe - appetitfördernd, entkrampfend, wehenfördernd, durchfallhemmend und verdauungsfördernd.
(Nicht an trächtige Häsinnen verfüttern)
- Schlüsselblume - harntreibend und erleichtert das Husten bei Atemwegserkrankungen
- Schnittlauch - aufgasend (Zwiebelgewächs), bakterienhemmend, appetitanregend, verdauungsfördernd,
schleimlösend und stärkt das Kreislaufsystem. (nur ganz wenig verfüttern)
- Sonnenblumenblüten - fiebersenkend. (nicht die Kerne verfüttern)
- Spitzwegerich - appetitanregend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend, keimtötend, reizlindernd und schleimlösend.

- Taubnesseln - entzündungshemmend, entkrampfend, fiebersenkend, blutreinigend und verdauungsfördernd.
- Thymian - schleimlösend, hustenreizstillend, desinfizierend, entzündungshemmend, verdauungsfördernd und antibiotisch.
- Topinambur - verdauungsfördernd, enthält viele Mineralien, Spurenelemente, Vitamine.

- Vogelmiere - blutreinigend, stoffwechselfördernd, juckreizstillend, antiviral und stimulierend auf das Immunsystem.

- Weidenblätter - entzündungshemmend, fiebersenkend und schmerzstillend. (nur ganz wenig verfüttern)
- Weißdorn - durchblutungsfördernd und herzstärkend.
- Wermut - appetitanregend, entblähend, krampflösend, verdauungsfördernd und durchfallhemmend.

- Zitronenmelisse - beruhigend, krampflösend, verdauungsfördernd, bakterienhemmend, pilzhemmend und schmerzstillend.

 Hier bekommt man auch gutes Futter und Kräuter für das Kaninchen!!!
 Hier ein toller Shop mit Futter, Kräuter und Zubehör in Österreich!
 Giftige Pflanzen: Agave, Aloe Vera, Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bärenklau, Bärlauch, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Kornwicken, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.
Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie erst Ihren Tierarzt, eine Liste mit Giftpflanzen finden Sie auch hier: Giftpflanzendatenbank Uni Zrich
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